Die Geschichte liest sich ähnlich wie in den benachbarten Staaten: Auch in Honduras lebten einst mächtige Mayaherrscher und ihre Untertanen in prächtigen, steinernen Städten, geschützt vom undurchdringlichen Dschungeln auf den Hängen der Berge.
Bis heute bedeckt die Mosquitia, nicht weniger als das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas, weite Teile des Landes. Während abenteuerlustige Reisende sich im Einbaum auf die spannende Fahrt über die Flüsse des Dschungels machen, erholen sich ruhebedürftige Gäste an den traumhaften Stränden der karibischen Bay Islands und passionierte Taucher stürzen sich in die faszinierenden, farbenprächtigen Tiefen rund um das zweitgrößte Korallenriff der Welt vor der Küste von Honduras.
Damit nicht genug, können Hobbyarchäologen und Geschichtsbegeisterte in Copán die ausgedehnten Ruinen einer gewaltigen Tempelanlage - bedeutendster Beweis für die Baukunst der Mayas in Honduras - bestaunen. Der ausgedehnte Urwald bietet einigen scheuen Ureinwohnern noch heute ein vergleichsweise sicheres Rückzugsgebiet, zum Beispiel leben hier Tapire, rote Aras und Jaguare.
In den beiden größten Städten des Landes, der Hauptstadt Tegucigalpa und ihrer Vorgängerin Comayagua, sind es vor allem die prunkvollen Bauten der Kolonialherren, die Betrachter schon im flüchtigen Vorbeieilen mit ihrer ein wenig morbiden Pracht faszinieren. Prunkstück in der eindrucksvollen Sammlung kolonialer Architektur ist zweifellos die barocke Kathedrale von Comayagua, errichtet im 18.
