"Niemals habe ich ein schöneres Land erblickt", so kommentierte Kolumbus das unbekannte Land, das er einst in der Bucht von Bariay in der Provinz Holguín betrat.
Was den Entdecker derart entzückte, waren die mehr als 40 traumhaften Sandstrände, an denen der Wind sich in Schatten spendenden Kokosnusspalmen verfängt und kristallklares Meerwasser sanft ans Ufer rollt.
Naturschönheiten und eine überwältigende Vegetation bereichern die Region im Osten Kubas. Von der Provinzhauptstadt Holguín aus sind unberührte und idyllische Buchten wie die Playa Esmeralda und Moa oder der beliebte Badeort Guardalavaca bequem zu erreichen. Holguín selbst wurde nach einem spanischen Kapitän, der hier Ländereien besaß, benannt und ist die viertgrößte Stadt Kubas. Mittelpunkt des lebhaften Ortes ist der Parque Calixto García, in dem sich neben einem schönen Art-déco-Theater auch das sehenswerte Museo de Historia Provincial befindet. Ruhige Urlaubstage verbringt man am besten im mittelgroßen Ort Guardalavaca. Dessen Pluspunkte liegen vor allem in seinem drei Kilometer langen, feindsandigen Badestrand, der mit Bars, Cafés, Tauch- und Wassersportstationen bestens ausgestattet ist. Ähnlich gut bestückt ist die nicht weit entfernte Playa Esmeralda, eine Badebucht, deren farbenfrohe Unterwasserwelt mit einem wunderschönen Korallengarten zum Tauchen und Schnorcheln einlädt. Surfer zieht es eher in das östlich gelegene Moa, wo stets günstige Windverhältnisse herrschen.
Auf den Spuren von Kolumbus - wandelt man in Cayo Bariay: Inmitten eines Palmenhains in der Nähe der Bucht befindet sich ein beeindruckendes Denkmal des Entdecker. Die Verschmelzung eingeborener mit spanischen Architekturmerkmalen soll die Begegnung der Alten mit der Neuen Welt symbolisieren.
