Mit Maultieren und Kayaks waren die spanischen Kolonialherren vor Hunderten Jahren auf der panamesischen Landenge unterwegs. Heute gestaltet sich die Reise durch den kleinen mittelamerikanischen Staat via Kanal wesentlich komfortabler.
Doch das schmale Stückchen Land zwischen Pazifik und Atlantik nur als Durchgangsstation zu betrachten, würde Panama nicht gerecht. Angenehme Temperaturen das ganze Jahr über, traumhafte, tropische Inselchen vor der Küste oder auch die lebhafte Metropole Panama City machen die Landbrücke zwischen Süd- und Mittelamerika zu einem lohnenden Reiseziel. An der Grenze zu Kolumbien lockt die wohl ursprünglichste Provinz des Landes, Darien, abenteuerlustige Rucksackreisende zu spannenden, jedoch nicht ungefährlichen Expeditionen in den dichten Dschungel. Nicht minder sehenswert, dabei aber friedlicher, ist die Gegend um Bocas del Toro, im Nordwesten Panamas.
Im ganzen Land locken weiße, oft menschenleere Traumstrände - besonders idyllisch sind die einsamen San Blas Inseln. Hier leben, seit Jahrhunderten relativ ungestört, die matriarchalischen Kunas. Geschützt von großen, intakten Korallenriffen bieten die Eilande den panamesischen Ureinwohnern - die übrigens einen Autonomiestatus innerhalb der Republik besitzen - ein geschütztes Zuhause. Von hier bringen die meisten Panamareisenden stolz ein farbenprächtiges Souvenir mit, handgefertigte Molas, kleine Kunstwerke aus Stoff.
