"Moais" werden die geheimnisvollen Statuen auf der Osterinsel genannt.
Die steinernen Figuren sollen rund 1 500 Jahre alt sein. Die Moais, meist mit dem Rücken zum Meer aufgestellt, sind Teil größerer Zeremonienanlagen. Forscher gehen heute davon aus, dass sie berühmten Häuptlinge, "Arikis", oder allseits verehrte Ahnen darstellen, die als Bindeglied zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt wirkten.
Die meisten Anlagen befinden sich heute noch am Ursprungsort, mit mehr oder weniger zerstörten Plattformen und umgetürzten Moais.
Auffallend ist dabei, dass die Standbilder ausnahmslos auf dem Gesicht liegen.
Aber auch das Seengebiet Chiles ist wunderschön. Das Markenzeichen dieser Region sind die überzuckerten Bilderbuchkegel der Vulkane. Sie spiegeln sich in blaugrünen Rinnenseen, wenn sie sich nicht gerade in Wolken hüllen. Aanders als in der Zentralzone spart die Natur hier nicht mit Niederschlägen - Voraussetzung für das Gedeihen üppiger Regenwälder, die ursprünglich Teile dieses Landstrichs bedeckten.
Weiter südlich wächst in den oberen Höhenlagen der Kordillere ein weiterer "Methusalem": der Alerce, mit 3 000 Jahren einer der langlebigsten Bäume der Welt.



