Wüstenblume auf Sinai
An der Südspitze der Sinai-Halbinsel liegt Sharm el Sheikh, ein Mekka für Sonnenhungrige, Taucher und Schnorchler.

Keine andere Region auf der Halbinsel Sinai ist so beliebt wie Sharm el Sheikh: Die Infrastruktur ist hervorragend, die möglichen Aktivitäten unzählig und das Baden ein einmaliges Erlebnis.
Große und kleine Städte mit ihren Hotelanlagen an der Ostküste Sinais ragen von der Südspitze, an der Sharm El Sheikh liegt, bis hin zum nördlichen Taba an der israelischen Grenze. Ungewöhnlich: Sogar der Busverkehr ist relativ gut ausgebaut, was eine Erkundung der Halbinsel auch ohne passendes Gefährt möglich macht.
Das Tourismuszentrum ist nach wie vor Sharm El Sheikh und seine nähere Umgebung. Die Stadt hat alles, was ein Urlaubsziel braucht: Zahlreiche Geschäfte, Lokale, Märkte, Nachtklubs und Golfplätze sorgen auch bei längeren Aufenthalten für Abwechslung. Tauchen ist eine der belibtesten Beschäftigungen hier: Bedenkt man, dass die schönsten Korallenriffe der Umgebung hier liegen, ist das wohl kein Wunder. Für Tauchverweigerer, die etwas erleben wollen, lohnt es sich, den Ras Mohammed Nationalpark zu besuchen, von dem aus man vom Land aus (!) einen tollen Einblick in das bunte Unterwassertreiben bekommt.
Ein Stück weiter nördlich in Richtung Dahab finden sich zahlreiche kleinere Orte mit nicht minder schönen Anlagen und Tauchplätzen, so sind auch Ras Um El Sid, Naama Bay und Nabq Bay definitiv einen Besuch wert.
Bekannt für das spektakuläre „Blue Hole“, den perfekten Surferwind, seinen goldenen Sandstrand, und seinem weniger luxoriösen, aber umso traditionelleren Umfeld, ist Dahab ebenfalls ein Ort, an dem man sich gerne niederlässt. Begibt man sich aus dem Touristen-Stadtteil Assalah hinaus, bekommt man noch richtigen beduinischen Lebensstil zu spüren.