Naxos darf sich nicht nur größtes Eiland der Kykladen nennen, sondern verfügt auch noch über den höchsten Berg und die weitläufigsten Olivenhaine des Archipels.
Doch reichen diese Superlative bei weitem nicht aus, um die Faszination der fruchtbaren Insel zu erklären. Dazu gehören auch die langen, unberührten Traumstrände rund um die Insel. In der Nähe der Städte verfügen sie über eine gute Infrastruktur mit vielen Freizeit- und Wassersportangeboten, doch wenige Meter weiter ist man inmitten von sanften Dünen allein mit der Sonne und dem Meer.
Seit der Antike wird auf Naxos Marmor abgebaut und verarbeitet. Von der hohen Kunst der Bildhauer zeugt nicht nur das berühmte Tor von Naxos, auch das Archäologische Museum und Kolossalstatuen, so genannte Kouroi, sind lohnenswerte Besichtigungsziele. Letztere wurden wegen Materialfehler unvollendet liegen gelassen und können heute in Privatgärten besucht werden.
Vor allen Dingen in Náxos-Stadt pulsiert das Leben. Die schmucke Altstadt unterhalb des venezianischen Kastros lädt zum Bummeln und Flanieren in ihren idyllischen Winkeln, Treppen und Gassen ein. Andererseits stößt man im Inselinnern auf Bergmassive und zerklüftete Kalksteinfelsen, wie man sie sonst nur in den Alpen findet. Einen Zwischenstopp sollte man sich unterwegs in einem der ursprünglichen Bauerndörfer gönnen, um dort in einem örtlichen Café in Ruhe die Schönheit der Umgebung auf sich wirken zu lassen.
