Neun Inseln bilden die Gruppe der Azoren, die auf der Höhe von Lissabon mitten im Atlantik liegt. Ihr vulkanischer Ursprung macht sie zu einem wild-romantischen, geheimnisvollen Ort, in dem man Natur und Tradition noch unverfälscht erleben kann.
Die zu Portugal gehörenden Eilande liegen 1.500 Kilometer vor der Küste Portugals, 4.000 Kilometer von Nordamerika entfernt. Faszinierend strahlen die saftigen Landschaften zu Füßen der Vulkankegel in den unterschiedlichsten Grüntönen, die durch Ackerbau und Weiden in akkurate Rechtecke aufgeteilt sind. Dazwischen spiegeln klare Seen das Kornblumenblau des Himmels wieder. Kühe grasen friedlich am Ufer. Schmucke, gleißend weiß gekalkte Dörfer schmiegen sich im Hintergrund an die Berghänge. Doch die Ruhe täuscht, es gibt immer noch vulkanische Aktivität auf den Inseln, von denen São Miguel im Osten die größte ist. Hier liegt auch mit Ponta Degada die größte Stadt und die Hauptstadt der autonomen Inselgruppe.
Wohl bekannt ist das Azoren-Hoch, das in Wetterberichten häufig erwähnt wird. Das Klima auf den Inseln selbst ist dank des Golfstroms sehr ausgeglichen mit angenehmen Temperaturen, die durchschnittlich zwischen 13 und 23 Grad liegen: ideal für die verschiedensten Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Golfen oder Whale Watching.
Mehr als 20 Arten der Meeressäuger wurden in den milden Gewässern der Inselgruppe gezählt, so dass fast jede Ausfahrt auf der Suche nach den sanften Riesen des Meeres erfolgreich ist.
